Wir freuen uns sehr, auch beim 39. internationalen Event mit einer neuen Inszenierung dabei zu sein.
Gauner, Girls und Galgen
In den dunklen Gassen Londons im Jahr 1728 betreibt der geschäftstüchtige Mr. Peachum seinen zwielichtigen Handel mit dem Mitleid, während der charmante Straßenräuber Macheath die
Herzen der Frauen und die Geldbörsen der Reichen stiehlt. Doch als Macheath heimlich Polly, die Tochter der Peachums, heiratet, gerät das kriminelle Gefüge ins Wanken. Zwischen Verrat, eifersüchtigen
Bräuten und dem drohenden Schatten des Galgens entfaltet sich eine Geschichte über Gier, Liebe und die Frage: Wer ist der größere Verbrecher – der, der die Bank ausraubt, oder der, der sie
gründet?
Das Stück basiert auf dem legendären Original von John Gay, der mit seiner „Beggars Opera“ (1728) das Theater revolutionierte. Er schuf damit nicht nur die erste Satire auf die feine
Gesellschaft und die Opernwelt, sondern lieferte auch das Fundament für einen der größten Theatererfolge des 20. Jahrhunderts: Bertolt Brecht und Kurt Weill ließen sich exakt von dieser Vorlage zu
ihrer berühmten „Dreigroschenoper“ inspirieren.
So wie wir auch.
Preetzer Papiertheatertreffen
Tagein, tagaus, seit über einem halben Jahrtausend, wird Mona Lisa bestaunt, bewundert, begehrt, begutachtet. Aber haben Sie sich einmal nur kurz in ihre Lage versetzt? Will sie das, was sie
täglich zu Gesicht bekommt überhaupt sehen? Mehr als verständlich ist ihr Drang, den Rahmen, der ihre Perspektive bislang begrenzt, zu verlassen und sich in unsere Welt zu begeben. Eine Welt, in der
vielleicht nicht immer alles ist, was es zu sein verspricht. Aber immerhin eine neue Welt, aus einer neuen Perspektive.
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